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Sehnsucht

Sehnsucht ist eins der grausamsten Gefühle,die es gibt ! Denn sie läßt einen hoffen,träumen und gaukelt einem vor das man glücklich wäre... Aber zugleich sorgt sie auch dafür,dass man traurig ist,zweifelt und einem paranoide Ideen kommen. Ich meine man sehnt sich nach Dingen und Leuten die man um sich haben möchte,aber am Ende ist nichts schönes da...außer Worte,die schön klingen und mein Herz zum schlagen bewegen und das tat es in den letzten Jahren nicht oft... Doch die Worte verblassen immer wieder und was bleibt ist der Wunsch nach nähe...und Geborgenheit. Aber das war okay ...irgendwie... Denn ich hatte mich damit abgefunden,dass immer ich es bin die Kontackte pflegt und den anderen hilft. Denn das bin eben ich.Das war schon immer so. Und dadurch kann ich wenigtens jeden morgen in den Spiegel schauen und sagen " Das bin ich und ich bin es gerne !" Und versteht mich nicht falsch das hat es nicht besser gemacht! Nur hasse ich es mir etwas vorzulügen... das ist alles. Das habe ich früher oft gemacht und das war noch schlimmer und führte dazu da ich nichts mehr fühlte...wirklich nichts. Und nun stehe ich vor der großen Frage,ob sich das jemals ändern wird.Ob ich für den Rest meines Lebens,meinen Sehnsüchten hinterher laufe ? Und sich doch nie wirklich etwas ändert...? Ob ich mich wie jeden Abend in meine Decke kuschel und mir vorstelle mich hält jemand der mich nicht gleich wieder los läßt,wenn ich mal schwach bin. Ich kann nicht mal erklären,warum ich das hier aufschreibe... Mein Talent zum schreiben hält sich mehr als nur in Grenzen ! Mitleid kann ich auch nicht gebrauchen,genau so wenig wie ein dummes "Komm mal runter !" Und ich suche auch niemand der das hier versteht ! Denn diese Wesen gibt es schon ! Doch ist es soweit weg und nun ja lebt zumindest von den Lebensumständen in einer anderen Welt. Ja sowas sollte egal sein und ist es vielleicht auch...aber nicht für mich. Die Dinge die mich prägten kann ich nicht abschütteln,ich wünschte ich könnte es,aber immer wenn ich es versuche,drängen sie wieder in mein Leben... Ganz gleich ob in Form von Familie,Freunden die nie da sind oder anrufen oder Ängsten vor allem möglichen Situationen. Wegrenne wäre so einfach,aber mich bindet zu viel und ich muß Dinge bschützen ! Und die Zeit wo körperlicher Schmerz anderes überdecken konnte ist auch kange vorbei... Na ja und Selbstmord ist und bleibt feige dumm und ist auch nicht das wonach ich mich sehne! Wonach ich mich sehne ist ein Leben indem andere für mich da sind ! Und das nicht nur mit Worten ! Indem nicht ständig nur Rückschläge passieren und ich nicht immer schon nach wenigen Sekunden festellen muß,dass mich von 100 Leuten 99 gleich meiden nur weil ich,ich bin. Ist das wirklich nur ein dummer kindischer Traum ? Darauf habe ich leider keine Antwort mehr... Aber noch hilft es zu weine und das bleibt hoffentlich auch so !
30.8.10 16:08


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Und die Frage bleibt...

Ich träume jetzt schon seid über einer Woche jede Nacht den selben Traum und langsam reicht es wirklich!Nein,es handelt sich dabei nicht wie viele jetzt denken mögen um einen Alptraum. Mit so was könnte ich umgehen,da ich es gewohnt bin mitunter ziemlich krankes Zeug zu träumen.Angefangen von Weltuntergangszenarien bis hin zu mein bester Freud schießt mir in den Kopf.
Und wer jetzt glaubt,das wären schon die krankhaftesten Sachen die mein Verstand sich so ausdenkt den muss ich auch schwer enttäuschen,aber dazu ein andern mal vielleicht mehr.
Der Traum der mich seid nun über einer Woche verfolgt ist eigentlich sehr schön nur endet er jedes mal zu einem verdammt schlechten Zeitpunkt!
Der Traum beginnt immer damit das ich in meiner Stammkneipe bin und auf ein paar Freunde von mir warte.Es ist rappel voll,die Musik ist viel zu laut und nicht ein Stuhl ist noch frei.Da es drinnen total verqualmt ist,gehe ich raus um frische Luft zu schnappen.Auf dem Weg nach draußen stoße ich mit jemanden zusammen und will mich gerade darüber aufregen,bis ich ihn erkenne.Wir fangen sofort an über alles möglich zu reden und ich fühle mich sehr wohl,dann schlägt er vor ein Stück spazieren zu gehen.
Ab da an wird es verwirrend,denn als wir den Laden verlassen stehen wir plötzlich auf einer hell grünen Wiese,es riecht wie nach einem warmen Sommerregen(ich liebe diesen Geruch!) und in der Ferne ist ein schöner See zu erkennen.Aber anstatt mich zu wundern gehe ich einfach weiter,völlig eingenommen von diesem schönen Ort,dem wundervollem Geruch und dem Gespräch mit ihm.An dem See angekommen setzen wir uns ans Wasser.Es ist so klar und rein das ich das Gefühl habe selbst an der tiefsten Stelle den Grund des Sees sehen zu können.Seine Augen folgen den meinen und er scheint zu merken wie sehr mich dieser Ort bezaubert,was ihm zu einem kleinen scheuen Lächeln bringt und mich dazu ein Lächeln zu erwidern.Erst jetzt so scheint es mir bemerke ich seine Augen richtig,aber ich verstehe nicht wie das sein kann.Während der ganzen Zeit die wir geredet hatten sah ich ihm ins Gesicht,sah natürlich auch seine Augen und doch war der Anblickt ein völlig anderer als dieser jetzt.
Mir ist als würde ich mich völlig in diesen tiefgründigen von Leid geplagten Augen verlieren deren Blick fest aber sanft auf mir ruht und scheinbar in die tiefen meiner Seele blickt.Für mich verliert alles andere an Bedeutung.Die herrlich hell grüne Wiese,der See und auch dieser wundervolle Geruch verblassen und ich verliere mich immer tiefer in seinen Augen.
Gerade als ich etwas sagen wollte senkt er seinen Blick und der Bann erlischt.Mir wird mit einem mal eiskalt tief in mir drin und wo vorher wieder so viel Gefühl und Leben war kehrt die vertraute Leere wieder ein.Nun bemerke ich erst das dieser wundervolle Ort sich verändert.Das Gras der Wiese beginnt zu faulen,der See verliert erst seinen Glanz und verkommt dann nach und nach zur einen trüben dunklen Brühe und auch der von mir so geliebte Geruch verschwindet und weicht dem des faulenden Grases.
Er steht auf wendet mir seinen Rücken zu und seine ganze Haltung erscheint mir auf einmal so unerreichbar. Ich vernehme seine Stimme kann die Worte aber nicht verstehen.Er geht und spricht weiter und ich die ihm nach will,wissen will was passiert ist kommt nicht von der Stelle.Dann beginnt er zu verblassen und wird immer durchscheinender wie eine Art Geist und bevor er ganz verschwindet höre ich seine letzten Worte die da lauten „Ich konnte es dir nicht früher sagen“

Dann wache ich auf und hänge immer noch in diesem Traum und den damit verbundenen Empfindungen fest und stelle mir die Frage was zur Hölle konnte er mir nicht früher sagen?
Ja sicherlich könnte ich diesen Traum auf viele verschiedene Arten deuten und vielleicht wäre eine dieser Deutungen auch passend aber es würde nichts an meinem Problem ändern das mir immer noch der entscheidende Teil fehlt da ich die Worte nicht verstehe.Und das ist mehr als frustrierend...
2.5.09 13:44


Nähe

Ich will gehalten werden
Doch kann es nicht ertragen...

Ich will mich mitteilen
Und doch bleibe ich stumm...

Ich will lachen
Doch alles was erklingt ist nur Schein...

Ich will Wärme spüren
Aber ich fühle nur Kälte...

Ich will schreien
Bleibe aber ganz ruhig...

Nur meine Augen verraten mich
Warum sieht denn keiner hin...?
11.4.09 07:52


Schlaflos...

Die Uhr sagt wieder mal ich sollte schon längst schlafen und wie sooft liege ich mal wieder endlos wach.Gedanken können machmal wirklich eine Last sein,besonders dann wenn man schon seid Stunden schlafen sollte und man am nächsten Tag so wie ich viel zu viel erledigen muß.

Es fängt immer so schön harmlos an,man legt sich hin,ist müde,will nur noch schlafen und dann fängt der Verstand mal wieder völlig ungefragt an zu arbeiten.
Erst sind es immer so belanglose Dinge wie der Text des letzten Liedes,dass man gehört hat,oder das letzte was man im Fernseher gesehen hat womit er sich beschäftigt.Das geht noch wenn ich mal viel Glück habe schlafe ich da schon ein,wenn nicht fängt mein Verstand an ganze Arbeit zu leisten und beißt sich z.B. an einem der Wörter aus dem Liedtext fest und eh ich mich versehe landet mein Verstand,mit hilfe dieses Wortes,mit mir beim nächsten Gedanken.Dort verweilt er dann ein paar Augenblicke bevor er zum nächsten Sprung ansetzt.Ab dann springt er völlig wilkürlich hin und her und ich weiß dann meisten schon nicht mehr was der Ursprungsgedanke war mit dem alles begang.Nach ca.ein bis zwei Stunden gedanklichen hin und her Gespringe schaue ich dann aus reflex auf die Uhr und nehme mir ganz doll vor mich nicht mehr ablenken zu lassen.
Tja leider hat dieser Plan immer einen Harken,denn in dem Moment wo ich meinen Kopf wieder auf dem Kissen bette übernimmt mein Verstand wieder das Ruder,verdrängt die Vernunft,die nach schlaf schreit und begibt sich mit mir wieder zu einen der letzten Gedanken vor der Unterbrechung, um da weiter zu machen wo er aufgehört hatte.

Für mich gibt es dann nur noch zwei Möglichkeiten dem zu entkommen.Entweder ich flüchte mich in einen Gedanken oder eine Erinnerung von der mein Verstand nicht so leicht loskommt,was nicht unbedingt zu empfehlen ist,da diese Gedanken/Erinnerungen meist eher negativer Natur sind oder ich quähle mich nochmal aus dem Bett.
So wie heute und beschäftige meinen Verstand so lange mit irgentwas bis er das Denken einstellt und ich vor Müdigkeit fast umfalle.
Und wie dem einen oder anderen Leser sicherlich aufgefallen ist,versuche ich heute meinen Verstand durchs niederschreiben der Situation zur Aufgabe zu bewegen.Über die Erfolgsaussichten läßt sich zwar sicherlich streiten,aber besser als alle halbe Stunde vom Bett aus auf die Uhr zu schauen ist es allemal.

Wenn mein Verstand ein eigenes Geschlecht hätte würde ich sagen,sie ist weiblich,ein blödes Miststück und macht das mit purer Absicht! Nur um mich zu ärgern.
Na ja vielleicht ist er doch eher ein Kerl und das ist die Rache der Männer für so Sätze von uns Frauen wie"Schatz,schläfst du schon?"
Was allerdings meinerseits die Frage aufwirft warum allein ich dafür herhalten muß?

Da ich jetzt schon anfange über das nichtvorhandene,eigenen Geschlecht meines Verstandes zu spekulieren sollte ich wohl noch mal einen Versuch wagen und mich in mein Bett trollen.

In diesem Sinne dann mal gute Nacht
6.3.09 04:02


Wiedersehen mit Folgen

Wo bin ich? Es ist dunkel und ich kann überhaupt nichts sehen.Es riecht nach modriger Erde und nassem Holz.Ich höre das prasselnde Geräusch von Regen,aber es klingt merkwürdig dumpf.Scheiße ich sauf nie wieder was! Ich seh ja was ich davon habe.Aua,mein Kopf! Oder besser formuliert,ich merke es.Was ist hier los? Ich kann nicht aufstehen,da ist ein Brett oder sowas.Bleib ruhig Zoey,denk nach,wo bist du hier bloß gelandet? Und wie ist es eigentlich mal wieder zu so etwas gekommen?
Bis vor zwei Wochen war doch noch alles prima.Endlich war meine Zeit als Assistensärztin der Chirugie vorbei und ein Stelle hatte ich auch schon sicher.Mein kranker perverser Ex weilt nicht mehr unter den Lebenden und meine Schulden war ich auch endlich los.Es war alles perfekt.Ok perfekt ist das falsche Wort,aber es lief alles ganz gut.Bis ja bis Julian mal wieder in der Stadt auftauchte und alles durcheinander brachte.
Zugegeben ich habe mich riesig gefreut ihn wieder zu sehen,obwohl mit ihm eben so viele gute wie schlechte Erinnerungen wieder zum Vorschein kamen und mir klar war, dass es Probleme geben würde.Er hat einfach eine Art an sich die es einem unmöglich macht nein zu sagen. 
So auch in der Nacht vor zwei Wochen.Ich hatte gerade so eine Marathonschicht in der Notaufnahme hinter mir und wollte nur noch nach Hause,ein heißes Bad nehmen und schlafen.Schon beim aufschließen der Wohnungstür fiel mir auf das etwas nicht stimmte.Überall in der Wohnung brannte Licht und aus dem Bad war die Dusche zu hören.Doch anstatt gleich umzudrehen und die Bullen zu rufen,schlich ich mich langsam und vorsichtig in den Flur.Meine rechte Hand umklammerte das Skalpel in meiner Handtasche,dass ich genau für solche Notfälle dort aufhebe,während ich mich Stück für Stück dem Badezimmer näherte.Die Tür stand offen und hinter den Türen der Duschkabine war eine dunkle Sillouette zusehen.
Mein Puls raste schneller,als jemand bei einem Krampfanfall zucken kann.Langsam,ganz langsam arbeitete ich mich in Richtung Dusche vor,das Skalpel so fest umklammert,dass meine rechte Hand begang taub zu werden.Mir Trottel fiel,in meiner Panik,nicht mal auf,dass wer auch immer ja auch meine Silloutte sehen konnte und mein Vorhaben  schon allein deshalb eine scheiß Idee war.Tja jedenfalls gerade als ich mit der anderen Hand die Kabine öffnen wollte,packte mich wer von hinten und riß mich zu Boden.Starr vor Angst, nicht mal in der Lage zu schreien,versuchte ich nur Arme und Beine schützend vor mich zu halten.Vergeben der Kerl,gekleidet in einem abgetragenem,schwarzen Ledermantel und so einer verdammten Skettemaske im Gesicht,drückte meine Arme mühelos zu Boden und beugte sich über mich.Ich hatte mich mit meinem Schicksal schon abgefunden,da ich dachte,ich wüßte genau was nun folgen würde.Oder vielleicht auch nur weil ich einem alten Muster folgte.Ist ja auch egal!Aber statt mir auch noch die Beine zu spreizen und meine Kleidung zu zerreissen,fragte er auf einmal,mit einem ganz sanftem Tonfall  "Na,sowas gibt meine kleine Wildkatze so schnell auf?"
Tränen schossen mir ins Gesicht und Wut und Erleichterung vertrieben zu gleichen Teilen die Angst in mir,da ich seine Stimme schon nach der ersten Silbe erkannte. "Weißt du eigentlich wie süß du aussiehst,wenn du wütend bist?" lautete seine nächste Frage. "Nein! Weißt du eigenlicht was für ein mieses Arschloch du bist Julian?!" entgegnete ich immer noch völlig in rage. Er stand auf und nahm die Halloweenmaske ab.Ich hatte ihn jetzt bestimmt schon seid drei Jahren nicht gesehen,dennoch hatte er sich kein bißchen verändert.Sein schwarzes,leicht gewelltes,schulterlanges Haar,vom dem ihm immer zwei Strähnen frech ins Gesicht fallen,die fast schon kobaltblauen Augen,die makellosen Lippen,das männliche Kinn,die vornehem Blässe und der sportlich,schlanke Körperbau alles sah noch genauso aus wie bei unserem letzten Zusmmentreffen.
"Das wissen wir doch beide und deshalb kommen wir auch so gut miteinander aus"sagte er mit diesem unschuldigen,für ihn so typischen Grinsen und reichte mir seinem Arm,um mir hoch zu helfen.Ich stand auf und schüttelte meine Bewunderung für ihn wieder ab.
"Was willst du hier?Und wie kommst du überhaupt hier rein?"
"Bad habits die hard.Ich kennne dich doch nicht erst seid gestern Zoey.Ich weiß genau ,dass du für den Notfall,einen Ersatzschlüssel an der Einwurfklappe deines Briefkastens deponierst." "Das erklärt wie du hier reingekommen bist,aber nicht was du hier willst!" "Ich bin aus beruflichen Gründen eine Weile in der Stadt und dachte ich könnte ja mal nachsehen wie es meiner besten Freundin und Lieblingsex so geht.Nur das diese allem anschein nach keinen wert mehr auf Freunde legt!"
Ich schluckte innerlich,diese Bermerkung kam dem Stich eines Messers in meinem Rücken gleich.Schließlich war nicht ich es die vor drei Jahren sang-und klanglos verschwand und nichts mehr von mir hören ließ.
"Es tut mir leid Julian.Ich habe eine harte Schicht hinter mir und außerdem hast du mich zu tode erschreckt".
"Mir tut es auch leid meine Liebe,hätte ich gewußt das du so viel arbeitest,hätte ich bescheid gesagt."
"Hättest du nicht!"
"Stimmt"
"War ja klar.Sag mal Julian was zur Hölle ist das da in meiner Dusche?"
"Sieh doch nach wenn du es wissen willst und ich mach uns in der Zwischenzeit eine Flasche Wein auf".
Neugierig wie ich war,öffnete ich die Duschkabine und konnte mir ein schmunzeln nicht verneifen.Da die vermeindliche Gestalt,wegen der ich mir fast in die Hose gemacht hätte,sich als eines meiner schwarzen Seidentücher aus dem Schlafzimmer entpuppte,dass mit der Hilfe eines roten Ballons in der Dusche schwebte.
Als ich mich wieder zu Julian gesellte,hatte dieser es sich schon im Wohnzimmer auf der alten,braunen Ledercouch bequehm gemacht und öffnete gerade eine Flasche Rotwein. "Ist zwar kein Chadonne,aber knallen tut's bestimmt trotzdem"sagte er,während er den Wein kunstvoll in zwei Plastikbecher goß,fast so als wären es unbezahlbare Kristallgläser.Ich setzte mich neben ihm,nahm mir einen Becher und nippte daran.
"Warum so still Süße?Bist du immer noch sauer wegen letztes mal?Ich hätte mich ja auch gern verabshiedet,aber der Fall zu dem ich gerufen wurde,war wirklich dringend.Es ging nicht anders."
"Darum geht es nicht Julian und das weißt du genau!Ich bin es gewohnt das du verschwindest und von Zeit zu Zeit wieder auftauchst.Nur diesmal lagen drei Jahre dazwischen.Drei Jahre ohne Anruf,Brief,Postkarte ja nicht mal eine E-Mail.Ich weiß nicht ob es dir bewußt ist,aber Freunde können ab und zu auf so dumme Gedanken kommen,wie sich Sorgen zu machen.Erst recht,wenn der andere sich nicht meldet."
Ich war auf alles gafasst und watete darauf,dass er meine Kritik mit viel Sarkasmus und Wortwitz auseinander nehmen würde.Doch was dann kam,hatte ich nicht erwartet. Schweigen.Julian saß da,starrte auf seinen Becher und schwieg.Dann stand er plötzlich auf und ging zur Tür.Ohne ein weiteres Wort verließ er die Wohnung.
Und ich? Ich saß immer noch immer verwirrt auf der Couch und konnte es nicht es nicht fassen.Da taucht der Kerl nach drei Jahren wieder auf,nur um dann wieder ohne ein Wort zu verschwinden.Mitsamt Weinflasche verkroch ich mich in mein Schlafzimmer,um mir dort den Kopf zu zerbrechen.Gerade als ich endgültig bechlossen hatte meine Verwirrtheit und die aufkeimenden Erinnerungen in Wein zu ertränken,um schlafen zu können,klingelte das Telefon.Restlos entnervt ging ich ran.
"Hallo Zoey" sagte Julian "laut meiner Uhr bin ich jetzt seid etwas über einer halben Stunde weg.Und na ja nun hab ich mich gemeldet.Ich hoffe das reicht dir als Zeichen meines guten Willens.Tja und falls nicht kann ich wohl auch nichts mehr dran ändern.Falls doch,was hälst du von morgen Abend um 22Uhr im Crazy? Ich warte dort auf dich."
Noch bevor ich antworten konnte,hatte er auch schon wieder aufgelegt.Typisch Julian! Genau wie früher im College immer darauf bedacht das letzet Wort zu haben. So überrumpelt,verwirrt und völlig in Erinnerungen versunken lag ich noch etliche Stunden wach.


Fortsetzung folgt...wenn ich Zeit dafür habe

28.2.09 17:13





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